Blattschraube #2

Heute vorgestellt: Louis Ultimate - der Ferrari

Das Design lässt das Technikherz hoch schlagen und die Erwartunghaltung steigt proportional.

 

Ich spiele diese Klammer auf dem Tenorsaxophon regelmäßig und schwanke zwischen Fluch und Glück.

einerseits spricht die Klammer , vorrausgestzt ich schaffe es, sie richtig aufzusetzen sehr gut und gleichmässig leicht in allen Lagen an.

Und da bin ich schon beim Knackpunkt: Die Klammer verrutscht aufgrund einer konstruktiven Schwäche sehr leicht.. Das Blatt liegt auf zwei dünnsten Kanten (eigentlich gut) einer für mein Empfinden zu stark gebogenen Unterplatte (quasi dem Bett). Und dieser Aufsatz verrutscht gerne mal zum unpassenden Zeitpunkt und lässt sich auch nicht fixieren Das ist vielleicht auch Absicht des Konstrukteurs, bringt mich aber sehr oft in Schwierigkeiten wenn auf einmal mal wieder der Ton klemmt.

Ich habe das Problem für mich damit behoben, dass ich ein dünnes Scheibchen Korken eines schönen Malbeques in das Bett geklebt habe, sicherheitshalber mit Pattex, damit es bei Nichtgefallen leicht abzulösen  ist und nun sitzt es etwas besser. Wirkt sich allerdings, zwar nur sehr gering aber doch, dämpfend auf den Sound aus. Ob ich damit leben werde, werde ich ich jetzt rausfinden.

 

Sehr gut an dem Teil finde ich die sehr sensible Schraube, dies ist eine der besten Lösungen , die ich kenne.

Den Blattschutz finde ich auch nicht besonders gelungen: sieht toll aus, schütz aber das Blatt längst nicht so gut wie eine Kappe.

Fazit: ich habe die Klammer immer dabei und benutze sie immer mal wieder, da sie mit manchen Blätter gut korrespondiert. Ist aber ne Zicke. Wie ein alter englischer Sportwagen, wenn er fährt, fährt er geil. Manchmal will er aber einfach nicht.

 

 

 

 

 

Man erkennt deutlich den eingeklebt Kork. Wie das Teil im Original aussieht , kann man hier betrachten: http://francois-louis.com/ligatures/ligatures

Der nächste Klammertest kommt demnächst, einfach dran bleiben.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0